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DER ADVENTSKALENDER

Der November ist fast vorbei und die langersehnte Vorweihnachtszeit steht vor unserer alten Holztür. Seit meine Tochter auf der Welt ist, gehört auch ein selbstgefüllter Adventskalender einfach zur Vorweihnachtszeit dazu. Da ich aber von sinnlosen 24 Kleinigkeiten nichts halte und diese nur das Kinderzimmer füllen, wähle ich die Dinge bewusst aus.

Wer gerne und viel selbst macht, kann einiges sparen. Es benötigt zwar viel mehr Zeit, aber es lohnt sich diese Zeit zu nehmen und außerdem macht es einfach sehr viel Spaß zu nähen, stricken oder basteln.

Dieses Jahr habe ich für das bereits vorhandene Puppenhaus meiner Tochter verschiedene Holzmöbel bekommen u.a. Stühle, Tisch, Bett, Nachtisch, Bank, Teppich, kleine Kissen und Filzpflanzen. Diese kleinen Dinge kann man prima auf die einzelnen Türchen aufteilen und man hat die Hälfte des Adventskalenders schon voll.

 

Die andere Hälfte fülle ich mich selbstgenähter bzw. gestrickter Puppenkleidung, Mütze, Pullover, Hose, Kleid und Stulpen auf, die sie in ihren kleinen Koffer aufbewahren kann.

 

Zur Dekoration wähle ich jedes Jahr Holzanhänger mit verschiedenen weihnachtlichen Motiven, die man immer wieder verwenden kann. Außerdem etwas aus der Natur (das natürlich unbedenklich für Kinder sein muss), dazu habe ich mir einen Baumwollzweig besorgt und damit den Adventskalender geschmückt.

 

Dieser Adventskalender soll meiner Tochter die Vorweihnachtszeit versüßen. Jedoch versuche ich auch unsere gemeinsame Zeit im Advent zu etwas Besonderem zu machen, und ich lerne es immer mehr die Zeit einfach zu geniessen. Gemeinsame Zeit wird leider immer weniger und dabei ist sie so wertvoll.

 

Gemütliche Weihnachtsmusik hören, Schneeglas basteln, Lebkuchen backen und dekorieren, auf den Weihnachtsmarkt gehen, Marmelade kochen, Anhänger basteln, Rodeln, Fenster bemalen, gemeinsam den Weihnachtsbaum schmücken, einfach diese wundervolle Zeit gemeinsam verbringen, zu lachen und zu träumen. Das macht doch diese magische Weihnachtszeit aus.

 

 

 

 

 

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